Michael Beleites – Positionen – Völker & Rassen: Verabschieden, aber gleichwertig

Michael Beleites

ökologisch denken & handeln



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Völker & Rassen: Verschieden, aber gleichwertig

Nun ist der Begriff "Volk" in den heutigen politischen Zusammenhängen schwierig, weil er zu oft missbraucht wurde und obendrein die Strömungen, die das eigene Volk über die anderen Völker stellten, als "völkisch" bezeichnet wurden – obgleich sie ja genau deswegen im Grunde "antivölkisch" waren. Man könnte nun den Ersatzbegriff "volklich" verwenden, wie es beispielsweise Sascha Bohn in seiner Analyse korporativer Konzepte der Zwischenkriegszeit tut. Im Grunde ist es aber fatal, den Begriff Volk in all seinen über hundert Verknüpfungen, die der deutsche Duden von Volksabstimmung bis Volkszugehörigkeit enthält, den "Völkischen" allein zu überlassen. Wir brauchen eine Rehabilitierung der Kategorie und des Begriffs Volk – wie sie ja mit den ostmitteleuropäischen Freiheitsrevolutionen von 1989/90 und deren Rezeption fast schon erreicht war.
Michael Beleites (2020) Lebenswende. Degeneration und Regeneration in Natur und Gesellschaft. Manuscriptum Verlag. S. 189.

Ich glaube nicht, dass man Probleme löst, die man nicht thematisiert. Heute werden ganze Themengebiete als "no go area" gemieden oder tabuisiert, weil sie den Verdacht einer "nach rechts offenen" Begrifflichkeit erregen. Wenn man die biologische Realität der Rassenvielfalt aber nicht von der verbrecherischen Idee des Rassismus entkoppelt, belässt man den Rassisten ein theoretisches Argument, das keines ist. Wer die Selektionslehre mit den Rassisten teilt, tut das ohnehin.
Michael Beleites (2014): Umweltresonanz. Grundzüge einer organismischen Biologie. S. 16.

Nicht die Erkenntnis der geographischen Rassenvielfalt des Menschen, sondern das darwinistische Weltbild von der "Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampfe um´s Dasein" begründet rassistische Haltungen. [...] Erst durch die darwinistische Selektionslehre griff die Idee von einem Existenzkampf unter Rassen derselben Art um sich. Erst auf dieser falschen und naturfremden theoretischen Basis wurde die Differenzierung von Rassen gefährlich. Erst dadurch wurden Rassen−Differenzierungen zu rassistischen Anschauungen, die nun den Keim des Genozids in sich trugen – und obendrein noch einen wissenschaftlichen Anstrich bekamen. [...]

Dass es zwischen geographischen Rassen fließende Übergänge gibt, ist ihr Kennzeichen und unterscheidet sie von Arten. Insoweit ist der Einwand berechtigt, dass kein Gesetz fordern darf, Individuen bestimmten Rassen zuzuordnen. Deswegen aber die biologische Tatsache der natürlichen Rassenvielfalt des Menschen zu leugnen, wird in keiner Weise dazu beitragen, alle Menschen unter Beachtung ihrer genetischen Verschiedenheiten als prinzipiell gleichwertig zu achten. [...]

Ähnlich beschränkt wie zur geographischen Diversität des Menschen ist die Debattenlage in Bezug auf seine ökologische Differenzierung. Diese bezieht sich auf die ökosozialen Daseinsformen menschlicher Gesellschaften als Jäger und Sammler sowie als Ackerbauern und Viehzüchter – einschließlich des ebenfalls ackerbaubasierten Industriesystems. Diese ökologische Differenzierung unserer Art wird leider heute meist als eine chronologische Differenzierung missverstanden. Und hieraus leiten viele Zeitgenossen das Recht ab, die ursprünglicheren Formen geringzuschätzen oder gar "dem Fortschritt" zu opfern. Da man diese Ökotypen auch als ökologische Rassen definieren kann, ist die Diskriminierung und Auslöschung von Jäger−und−Sammler−Völkern auch als eine besondere Form des Rassismus zu kennzeichnen. [...]
Michael Beleites (2020) Lebenswende. Degeneration und Regeneration in Natur und Gesellschaft. Manuscriptum Verlag. S. 97ff.

Wenn wir uns die thermodynamische Erkenntnis vor Augen führen, dass sich offene Systeme durch Struktur und Ordnung auszeichnen und geschlossene Systeme von Strukturauflösung und Entropie geprägt sind, dann offenbart sich hier der große Irrtum des Zeitgeistes: Nicht die allgemeine Vermischung der Völker und Kulturen beschert uns Weltoffenheit, sondern die Erhaltung der ethnischen und kulturellen Differenzierung der Menschheit; also die Wahrung ethnischer und kultureller Identitäten. Nicht die Auflösung kultureller Traditionen bewirkt die Integrationsfähigkeit der verschiedenen Völker in die gemeinsame Menschheitsfamilie, sondern die identitätswahrende Fortführung und Stabilisierung der Kulturen in ihrer Vielfalt. Nicht die nivellierende Vereinheitlichung von Staaten, Wirtschaftsräumen und Währungen sichert den Völkern ein kooperatives Zusammenwirken in Freiheit, sondern die Wahrung ihrer staatlichen Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht über ihre Grenzen, ihr Geldsystem und ihre Wirtschaft.
Michael Beleites (2020) Lebenswende. Degeneration und Regeneration in Natur und Gesellschaft. Manuscriptum Verlag. S. 212.

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